Anleitung zu CLK-FIBU vollfett für Filemaker 10 und später

Angenehmere Lektüre mit weniger langen Zeilen

Inhalt

  1. Einrichten
  2. Arbeiten mit der vollfetten Fibu
  3. Buchungen importieren
  4. Buchungen exportieren
  5. Mehrwertsteuer
  6. Kreditoren
  7. Posten
  8. Datenübernahme in neue Version

Navigation

Beim Öffnen und beim Schliessen einer Datei landen Sie auf dem Layout Navigation der Datei Verwaltung. Weil die Fibu aus einer Lösung namens Petuschki gewachsen ist, heisst dieser Ort Moskau, Kursker Bahnhof, unten wird Ihnen als geistige Nahrung ein Zitat aus dem Poem "Die Reise nach Petuschki" von Wenedikt Jerofejew eingeblendet.

Moskau erreichen Sie von überall her mit einem Klick auf das Haus-Symbol oder mit dem Schliessen der Datei, in der Sie sich befinden. Schliessen Sie die Datei Verwaltung, wenn Sie in Moskau sind, gehen alle Dateien der Lösung zu.

Einrichten

Benutzerverwaltung

Wie komme ich dahin?

Vom Kursker Bahnhof her (siehe oben) kommen sie überall hin. in diesem Fall: Reiter Verwaltung, Konten/Passwörter oben links.

Berechtigungen

Im Petuschki gibt es drei Berechtigungsstufen:

Benutzerinnen hinzufügen, ändern, löschen

Die Benutzerrechte sind in jeder Filemakerdatei einzeln gespeichert. Wenn Sie hier etwas ändern, rennt ein Skript durch alle 8 Dateien und fügt den neuen Benutzer überall hinzu, bzw. löscht ihn überall, oder setzt das neue Passwort.

Die Absenderangaben werden beim Schreiben von Briefen und Rechnungen verwendet. Füllen Sie Absenderadresse, Telefon, Fax, eMail und URL leer nur dann aus, wenn sich die Angaben von denen des Mandanten unterscheiden (Direktwahl, persönliche Strompostadresse etc.)

Damit das funktioniert, sollten die Dateien dann jeweils gefunden und geöffnet werden können. Es ist drum sinnvoll, wenn die 8 Dateien im gleichen Verzeichnis bleiben und Sie es sich verklemmen, Benutzernamen und Passwörter anders als über das hier beschriebene System zu vergeben.

Sie können Kontonamen und Berechtigungsstufen nicht direkt im Datensatz eingeben oder ändern, weil so keine Datei etwas davon erführe. Es geht darum alles über die drei Knöpfe für das Erstellen von neuen Benutzerinnen, für das Aendern des Passwortes und für das Löschen.

Es ist auch nicht möglich, einen Kontonamen oder den Zugriff eines Kontos zu ändern. Sie müssen es löschen und ein neues erstellen. Mit den Knöpfen geht das ja rasch.

Es ist nicht möglich, Benutzer mit vollem Zugriff mit diesem System zu erstellen, das geht nur in jeder Datei für sich (diese Einschränkung kommt vom Haus Filemaker, bitte nicht bei mir reklamieren.)

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Mandanten

Ein Mandant ist die Person oder Institution, deren Buchhaltung Sie führen. Sie können mit der gleichen Datei die Buchhaltungen mehrerer Mandantinnen führen.

Sind mehrere Mandanten vorhanden, können Sie oben links umstellen, und die Daten des eingestellten Mandanten werden im Reiter Mandant angezeigt. Wenn Sie etwas ändern wollen, folgen Sie dem Link Zu den Mandanteneinstellungen". An den gleichen Ort kommen Sie aus Moskau über Verwaltung/Mandant einstellen.

Im Urzustand gibt es einen Mandanten namens "Heulender Wolf GmbH". Sie können den übernehmen und den Namen ändern, Sie sind jetzt ja im Layout Mandand der Fibudatei:

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Der Bahnhof der Fibu

Aus Moskau kommen Sie mit einem Klick oder mit Befehl-2 in den Bahnhof der Fibu.

Solange Sie in der Fibudatei sind, führt Skript Nummer 1 (Befehl-1 bzw. Ctrl-1) zu diesem Layout Bahnhof. Für die Generation iPhone: Befehl-1 ist der Home-Buttom.
Für die Leitbediener ist der Bahnhof das Stellwerk, wo die Weichen gestellt werden, und für alle der Abfahrtsort zu den verschiedenen schönen Stellen der Fibu. Wenn Sie irgendmal nicht mehr wissen wo Sie sind, gehen Sie zum Bahnhof, da werden Sie geholfen.

Sie als Leitbediener stellen jetzt mal ein paar grundlegende Dinge ein, und zwar im Reiter Einrichten.

Die Struktur

Bevor wir Konti erstellen, brauchen wir Kontenklassen und Kontengruppen

Kontenklassen

Im Urzustand sind die Klassen des KMU-Kontenrahmens vorgegeben, Sie können die, solange keine Gruppen zugeordnet sind, wieder löschen. Und auf jeden Fall den Namen und die Nummer ändern sowie neue Klassen erstellen. Wenn Sie nicht sicher sind, was hier sinnvoll ist, lassen Sie die Vorgabe stehen.

Die Klassen-Nummer bestimmt die Sortierung in der Auswertung, und der Typ entscheidet, ob die Konten dieser Klasse in der Bilanz (B) oder in der Erfolgsrechnung (E) erscheinen.

Kontengruppen

Wenn Sie mindestens 4 Klassen eingerichtet haben, erstellen Sie Gruppen. Mit den Gruppen können Sie die Klassen weiter unterteilen, in Bilanz und ER werden die Saldo der Konti einer Gruppe jeweils summiert.

Im Urzustand sind 7 Gruppen vorgegeben. Es ist die Unterteilung, die in den meisten Finanzbuchhaltungen üblich ist. Sie können diese ohne Weiteres umtaufen, löschen und ergänzen. Brauchen werden Sie mindestens 4 Gruppen: nämlich je eine für die Klassen Aktiven, Passiven, Aufwand und Ertrag, weil sie nur über die Gruppe ein Konto dort verorten können.

Wenn Sie nicht sicher sind, ob Sie das komplett verstanden haben, lassen Sie die Vorgabe stehen. Aendern können Sie nachher immer noch.

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Konti

Mit dem Link "Konti" im Reiter "Einrichten" kommen Sie zum Layout "KontiVerwaltung", mit der Layoutauswahl ebenso, und der aus der leichten CLK-Fibu bekannte Befehl-2 tut immer noch. Die Konti erscheinen in einem separaten Fenster.

Konti von Hand erfassen

Dazu verwenden Sie den Skriptknopf "neues Konto" oben links, der Sie nach der Kontonummer fragt. Als nächstes landen Sie auf dem Feld der Gruppe - Winblower können auf der Tastatur bleiben, während Macianer ihre Maus ausgraben müssen - und wählen eine Ihrer Gruppen. Danach werden Typ und Klasse angezeigt - sie können die hier nicht ändern, es ist die Gruppe, die das bestimmt.

Das Feld Aktiv kann auf 0 oder 1 gestellt werden, 0 bedeutet nicht aktiv. Das bedeutet, dass das Konto vorhanden ist und bleiben muss, wenn es Buchungen darauf gibt, dass Sie aber jetzt nichts mehr darauf buchen können.

Die Felder Abgl. und Vorgabe MWSt-Code können ignorieren, bis Sie sich mit Mehrwertsteuer und Posten zu befassen beginnen. In den Bemerkungen können Sie schreiben, was hier gebucht werden soll (Kontierungsrichtlinien).

Das Detail- bzw. Listensymbol bringt Sie zur Detailansicht bzw. eben auf die Liste zurück.

Konti ändern

Leitbediener können jederzeit die Felder Gruppenzugehörigkeit, Bezeichnung, Aktiv, Abgleich und die MWSt-Vorgabe ändern. Die Kontonummern können Sie nicht direkt ändern, weil die Buchungen sonst verwaisten, worauf die Buchhaltung fraktal würde. Wenn ein Konto eine andere Nummer erhalten soll, müssen Sie ein neues Konto mit der gewünschten Nummer erstellen, dann die Buchungen auf das alte Konto aufrufen und dort mit ihren liebsten Filemakerbefehlen die Nummer ändern, soweit sie das noch können bzw. dürfen - die revidierten Perioden sollten Sie ja wohl besser sein lassen.

Aus dem gleichen Grund können erlaubt Ihnen die Fibu das Löschen eines Kontos nur dann, wenn es nicht bebucht ist.

Diese elementaren Schutzmechanismen sind ausser Kraft, wenn Sie mit vollen Zugriffsrechten arbeiten. Machen Sie das auf keinen Fall! Ich tu es selber auch nicht. Volle Zugriffsrechte sind für Basteleien an den Datenbankdefinitionen und nicht für die praktische Arbeit.

Konti importieren

Dieser Knopf wirft den normalen Filemaker-Befehl Datensätze importieren an. Wenn Sie ihn so einstellen, dass die bestehenden Datensätze überschrieben werden, haben wir die gleiche Gefahr wie zuvor - machen Sie vorher auf jeden Fall eine Sicherung!
Wie man Daten in den Filemaker importiert und welche Quellen dabei in Frage kommen, verrät Ihnen die Hilfefunktion von Filemaker.

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Kostenstellen

Auch die Kostenstellen sind via Register "Einrichten" im Bahnhof zu erreichen. Sie sind einfacher als die Konti; neben dem nicht direkt manipulierbaren Feld KSt für die Kostenstellennummer haben Sie nur die Felder Beschreibung und "aktiv".

Für das Aufsetzen, Aendern und Löschen gilt das gleiche wie oben bei den Konti beschrieben.

Im Bahnhof können Sie festlegen, ob Buchungen auf ein Erfolgskonto zwingend eine Kostenstelle erhalten müssen oder nicht. Wenn Sie ja sagen, stellen Sie eine lückenlose Kostenkontierung sicher.

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Arbeiten mit der vollfetten Fibu

Die verarbeitete Buchung - eine Definition

Wenn eine Buchung neu erfasst wird, erscheint sie solange ohne Betrag im Journal, bis jemand bei dieser Buchung den Knopf "buchen" drückt.

Bei dieser Verbuchung werden die MWSt-Beträge auf den vorgesehenen Konti entsorgt und die Betragsfelder gefüllt.

Eine unverarbeitete Buchung ist also erfasst, aber noch nicht verarbeitet, und hat darum im Journal keinen Betrag. Mit diesem Wissen können Sie getrost das nächste Kapitel angehen.

Buchungen erfassen und verarbeiten

Wir betrachten zunächst eine Buchung ohne MWSt, ohne Kreditor und auch sonst ohne Postenerfassung.

Im Register "Arbeiten" des Bahnhofs (wo sonst) finden wir links oben den Link "Buchungen erfassen". Ein Klick darauf führt zur Erfassungsmaske für einfache (naja) Buchungen und sucht nach unverarbeiteten Buchungen. Je nachdem, ob jemand, zum Beispiel Sie, beim letzten Mal Buchungen erfasst, aber nicht verbucht hat, haben Sie etwas in der Ergebnismenge, sonst haben wir 0.
Tipp: Befehl-1 führt normalerweise immer zum Bahnhof, aber wenn Sie schon dort sind, führt der gleiche Befehl-1 zu dieser Fibu-Erfassungsmaske. Und von dort natürlich zum Bahnhof zurück.

Wir sind nun im Layout ErfassungFibu haben idealerweise eine Ergebnismenge von 0. Eine Buchung ist ein Datensatz - eine neue Buchung erhalten Sie folglich mit Befehl-N bzw. dem Menü Datensätze/neuer Datensatz. Nun können Sie mit dem Tabulator durch die Felder, bis Sie auf dem Knopf "buchen" landen; die Chose ist hoffentlich selbsterklärend, und wenn Sie Glück haben, müssen Sie nicht mal die Maus anfassen (den Knopf können Sie mit der Leertaste auslösen, sobald Sie mit dem Tabulator draufgekommen sind). Felder, auf die Sie mit dem Tabulator nicht kommen, brauchen Sie auch nicht.

Die Fibu versucht, dies mit Skript-Triggern zu steuern, sobald Sie gewisse Felder verlassen - namentlich das Konto, den Beleg, die Textfelder und die Betragsfelder der Gegenbuchung. Wenn Sie mal ganz einfach aussteigen wollen und dazu Enter drücken oder auf eine leere Fläche drücken, kann Ihnen daher der Cursor trotzdem in ein bestimmtes Feld springen. Um dies zu verhindern, halten Sie einem solchen Fall die Befehls- (Mac) oder Controll-Taste gedrückt.

Probieren Sie die Möglichkeit aus, in den Betragsfeldern Berechnungen einzugeben, 47.75+12.80 zum Beispiel: der Filemaker rechnet das für Sie aus. Sie brauchen nicht mal ein Gleichheitszeichen oder sonst eine Schikane davor zu setzen.

Im Idealfall brauchen Sie keine weitere Erklärung zu lesen und können zum nächsten Kapitel hüpfen. Bei Bedarf können Sie immer noch die Beschreibung der Funktion lesen, die geht so:

Statt Soll und Haben haben wir eine Hauptbuchung und Gegenbuchungen. Die Gegenbuchungen stecken unten in einem Portal; Sie sehen in der Grundeinstellung 3 Zeilen, wenn Sie das Fenster grösser machen, kommen mehr dazu (wie viele hängt von Ihrer Bildschirmgrösse ab.).

Eine Buchung ist eine Kombination von einer Hauptbuchung und mindestens einer Gegenbuchung, wobei die Beträge natürlich aufgehen müssen. Eine Buchung ist hier ein Eintrag auf nur ein Konto, darum braucht es auch mindestens eine zweite, d.h. mindestens eine Gegenbuchung, damit die Sache aufgehen kann.

Sowohl in der Haupt- wie auch in der Gegenbuchung können Sie die Beträge auf der Soll- oder auf der Habenseite setzen (oder auf beide, wenn Sie dafür irgend eine sinnvolle Anwendung sehen). Ein negativer Betrag im Soll entspricht einem positiven Betrag im Haben und umbekehrt - Soll- und Habenfelder gibt es nur hier in der Erfassung, im Journal gibt es dann genau ein Betragsfeld, und da ist Soll positiv und Haben negativ.

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Nun etwas zu den Feldern, an denen Sie vorbeiziehen: Nach den Felder Betrag Soll und Betrag Haben in der Gegenbuchung springt der Tabulator auf die nächste Zeile im Portal, wenn die Buchung noch nicht aufgeht, sonst auf den Knopf "buchen", den Sie mit der Leertaste auslösen können, falls er nicht ausgegraut ist - das ist er dann, wenn Fehler vorliegen. Zeigen Sie mit der Maus auf das rote Fehlerfeld, dann sagt Ihnen eine Schnellinfo, wo das Problem liegt.

Die Buchungstaste bewirkt folgendes:

Taste "alles buchen"

Die Taste "alles buchen" verarbeitet nicht nur die aktuelle Buchung, sondern alle Buchungen in der Ergebnismenge. Dies kann nach Importen gefragt sein, oder wenn eine unsichere Person die Buchungen erfasst und Sie sie vor der Verarbeitung noch durchsehen wollen. Im Normalfall ist es sinnvoller, die aufgehenden Buchungen sofort zu verarbeiten. Korrigieren kann man sie später immer noch, wir sind hier schliesslich nicht in Deutschland :-)

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Buchungsvorlagen

Häufig verwendete Buchungen können Sie als Vorlage speichern, um Tipparbeit zu sparen.

Vorlage einlesen

Erstellen Sie eine neue Buchung, geben Sie das Datum ein und wechseln Sie zum nächsten Feld, dem für die Belegnummer.

Wenn Sie nun eine Vorlage einlesen wollen, geben Sie deren Namen ein und drücken Enter oder Tabulator. Wenn Sie den Namen nicht auswendig wissen, öffnen Sie mit dem Pfeilsymbol rechts im Belegfeld die Aufklappliste mit dem Angebot. Sobald Sie ein Vorlage gewählt haben und das Belegfeld verlassen, wird die Vorlage eingelesen. Sie ist damit noch nicht gebucht - Vorlagen brauchen nicht einmal Beträge zu haben - und kann somit von Ihnen noch beliebig ergänzt, gekürzt und geändert werden.

Vorlage einrichten

Im Layout Vorlagen erfassen, ändern und löschen Sie die Vorlagen wie alle anderen Filemakerdatensätze. Achten Sie darauf, den richtigen Mandanten eingestellt zu haben.

Vorlagen bestehen aus einer Haupt- und mindestens einer Gegenbuchung. Die Beträge der Sollbuchung werden als Sollbetrag interpretiert, die der Gegenbuchungen als Habenbetrag; die Beträge können aber auch fehlen. Ebenso sind ausser dem Namen der Vorlage und den Konti alle Felder fakultativ; insbesondere ist es nicht nötig, bei den Gegenbuchungen Texte einzugeben; die werden bei Bedarf aus der Hauptbuchung aufgefüllt.

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Die Saldobilanz

Eine Saldobilanz ist eine Liste der vorhandenen oder von Ihnen zusammengesuchten Konti, aber mit den Saldi dazu. Sie gelangen vom Register "Arbeiten" des Bahnhofs mit dem Link "Saldobilanz" dorthin.

Bevor Sie sich darauf stürzen, empfehle ich Ihnen, noch im Bahnhof die Daten in den Feldern "Buchungen von" und Buchungen "bis" zu prüfen: Sie bestimmen, ob und was für Saldi zusätzlich zu den aktuellen Saldi angezeigt werden sollen.

Die Saldobilanz bringt Ihnen nämlich 3 Kolonnen: Die aktuellen (bzw. die per 31.12.3999, denn spätere Buchungen werden sie nicht haben, und wenn doch, wird der Filemaker sie nicht fressen), und von den zwei Perioden, die sie bestimmen können. Wenn Sie nur die aktuellen Saldi brauchen, löschen Sie am besten alle 4 Felder, dann verschwendet der Filemaker nämlich keine Zeit damit, Saldi zu berechnen, die sie gar nicht wissen wollen. Und wenn sie überhaupt keine Kontensaldi brauchen, sondern nur die Kontenliste als solche, nehmen den Link "Konti" im Register Arbeiten oder im Register Einrichten.

Das Feld "Buchungen von" betrifft nur die Berechnung der Saldi der Erfolgskonti. Sie können zum Beispiel links den einen Monat und rechts ein Jahr anzeigen lassen. Oder links das aktuelle Jahr und rechts das Vorjahr.

Für die Saldi der Bilanzkonti spielt es keine Rolle, was im Feld "Buchungen von" etwas steht. Es werden alle Buchungen bis und mit dem Bis-Datum berücksichtigt.

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Kontoauszüge

Datum und Konti wählen

gibt's mit Befehl-3, damit sich Anwender der leichten CLK-FIBU, namentlich ich selber, nicht umgewöhnen müssen. Freundinnen kleiner, vierbuchstabigen Pelztiere finden im Register "Arbeiten" des Bahnhofs einen Link namens "Kontoauszug".

Oben haben Sie zwei Felder für die Datumseingrenzung, unten wählen Sie die Konti, deren Auszüge sie ansehen wollen. Sie haben drei Möglichkeiten; jede bringt Sie an den Schluss der gewählten Kontoauszüge, ggf. müssen Sie danach nach oben Scrollen.

  1. Der erste Tabulator bringt Sie zum grossen weissen Textfeld links oben. Hier tippen Sie die gewünschte Kontonummer ein. Wollen Sie die Auszüge mehrerer Konti, unterteilen Sie die Eingabe mit der Zeilenschalt- oder Wagenrücklauftaste, also derjenigen Taste, die von Leuten, die sich mit Filemaker nicht so gut auskennen wie Sie, dauernd mit der Entertaste verwechselt wird.
    Ein weiterer Anschlag auf die Tabulatortaste bringt Sie auf den Link "Los!", den Sie mit der Leerschlagtaste auslösen.
  2. Der Nachteil der Expressvariante ist natürlich, dass Sie die Nummer des Kontos schon wissen müssen. Wenn das nicht der Fall ist, geben tabben Sie weiter zum kleineren weissen Feld rechts und erhalten eine Werteliste mit den aktiven Konti. Nun können Sie ihr Konto aussuchen - aber nur eines.
  3. Mehre Konti auswählen, ohne dass Sie deren Nummer auswendig wissen müssen, geht mit der gemächlichen (weil mausbetriebenen) Variante 3: Sie klicken unten links eine oder mehrere Gruppen an, worauf Sie auf der rechten Seite die zugehörigen Konten zu sehen bekommen und nun darin herumkreuzen können. Danach klicken Sie auf einen beliebigen "Los!"-Link.
Die Links "alle" und "leeren" tun nichts Böses, sie ändern nur die Kreuze. Einfach mal probieren.

Sie können die drei Varianten natürlich auch kombinieren und Variante 3 als Spickzettel fürs Eintippen der Kontonummern nach Variante 1 nutzen.

Der Kontoauszug im Auge des Betrachters

Die Kontoauszüge erscheinen nach Kontonummern sortiert, und Sie befinden sich zunächst am Schluss der ganzen Liste. Scheint die Sache unvollständig, scrollen Sie erst mal nach oben.

Die Sache kann aber auch darum unvollständig sein, weil eines oder mehrere Konti, die sie gewählt haben, keine Buchungen im von Ihnen gewählten Zeitabschnitt haben. Diese Konti gehen sang- und klanglos unter, weil es nichts anzuzeigen gibt. Das Petuschki informiert sie nur dann, wenn kein einziges gewählten Konti eine Buchung hat. Das bedeutet leider, dass ein Kontoauszug mehrerer Konti keine Saldobilanz ersetzt - ein Bilanzkonto kann jahrelang keinen Buchung haben, aber einen alten Saldo.

Zur Darstellung des Kontoauszugs:

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Buchungsjournal

Es gibt nur eine einzige Buchungstabelle. In ihr stehen natürlich alle verarbeiteten Buchungen, aber auch alle, die erst erfasst sind, diese haben keinen Betrag und wirken sich somit nicht auf die Auswertungen aus.

Es gibt ausser den Kontoauszuügen zwei Listenlayouts mit Buchungsjournalen. Sie zeigen beide die gleichen Datensätze, aber mit unterschiedlichen Feldern. Auf die Journale kommen Sie mit einem Link aus dem Bahnhof oder durch direkte Layoutwahl.

Bild eines Journallayouts

Mit den Links im Kopfbereich können Sie zwischen den Journalen wechseln, die Datensätze bleiben die gleichen - es sind immer die Buchungen. Anders wird es hingegen, wenn sie auf die Kreditoren oder andere Posten wechseln; dazu kommen wir später.

Im Journal können Sie Buchungen mit den normalen Filemakerbefehlen suchen. Ein Tipp: In einem Datumsfeld können Sie auch nur eine Jahrzahl eingeben, zum Beispiel 2011 oder < 2010 für alle Buchungen bis 31.12.2010. Auch Monate sind möglich, wenn Sie es über sich bringen, die amerikanisch zu formulieren: 2/2011 bringt alles vom Februar 2011.

Das Buchungsjournal ist der ideale Ort zum Exportieren von Buchungen.

Buchungen korrigieren und löschen

So lange die Buchung nicht verarbeitet ist, also noch keinen Betrag hat, lässt sie sich ändern und löschen. Ist sie verarbeitet, wird es etwas schwieriger. Arbeiten Sie mit vollen Zugriffsrechten, können Sie auch verarbeitete Buchungen nach Belieben ändern, zum Beispiel bei einer Zeile den Betrag ändern, bei der Gegenbuchungszeile aber nicht, und schon ist Ihre Buchhaltung ist ein rauchender Trümmerhaufen.
Falls ich es noch nicht gesagt haben sollte: arbeiten Sie niemals mit vollen Zugriffsrechten!
Im Kontoauszug und in jedem Buchungsjournal hat es rechts aussen ein i-Symbol. Hat die Buchung keinen Betrag uns ist folglich noch gar nicht verarbeitet, führt dieses zum passenden Erfassungslayout. Ist die Buchung verarbeitet, landen Sie auf dem Layout "BuchungFlicken", das alle Details der Buchung zeigt und Korrekturen erlaubt.

Wann können wir was löschen

Eine verarbeite Buchung können Sie ändern oder löschen, wenn Sind diese Bedingungen erfüllt, können Anwender mit normalem Zugriff das Datum, den Text und die Belegsangabe ändern, Leitbedienerinnen auch das Konto und die Kostenstelle. Die Aenderung des Datums wird auf allen Buchungszeilen nachgeführt, weil zusammengehörende Haupt- und Gegenbuchungen immer das gleiche Datum haben müssen. Aenderungen der anderen Felder betreffen nur die aktuelle Buchungszeile.

Den Betrag können Sie in dieser Maske nicht ändern. Das ist aber nicht weiter tragisch, der Link "Buchungen löschen mit Neuerfassung" bringt Sie zum Erfassungslayout, und alles steht schon da und wartet auf die Korrektur.

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Bilanz und Erfolgsrechnung

Bilanz und ER sind grundsätzlich das gleiche wie eine Saldobilanz, nämlich eine Liste der Konti mit den Saldi, mit zwei Unterschieden Bilanz und ER sind also besonders dann gefragt, wenn jemand nicht in erster Linie mit der Buchhaltung arbeiten, sondern eine schöne und übersichtliche Auswertung sehen will. Wichtigste Verwendung ist wohl der Ausdruck der definitiven Version für die Beilage zu Steuererklärung.

Unten an der Erfolgsrechnung ist ein Druckknopf für den Abschluss, der im übernächsten Kapitel drankommt.

Budgets bzw. Pläne

Bei der Erfolgsrechnung haben Sie die Wahl zwischen Zeitvergleich und Budgetvergleich. Sie können also offenbar Budgets erfassen.

Der Link zu den Budgets steckt im Bahnhof im Register Arbeiten bei den Auswertungen. Die Eingabe eines Budgets ist banal: Sie erfassen normale Filemaker-Datensätze. Achten Sie zuerst darauf, dass Sie auf dem richtigen Mandanten stehen. Dann erfassen Sie Werte in folgenden Feldern:

Budgetposten unterjährig verteilen

Wenn Sie monatlich oder quartalsweise Soll-Ist-Vergleich machen müssen, müssen die Budgetbeträge ebenfalls pro Monat oder Quartal eingegeben werden (mein Tipp: pfeiffen Sie auf den Monat - lieber seltener vergleichen, dafür richtig).

Weil diese Stückelung etwas mühselig ist, habe ich unten Skriptknöpfe hingetan, die aus dem aktuellen Datensatz 2, 3, 4 oder 12 machen, den Betrag entsprechend stückeln und ein geeignetes Datum in dem Jahr setzen, in dem die Originalbuchung steht. So können Sie in einem ersten Schritt nur die Jahreswerte eingeben.

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Der Abschluss

Beim Abschluss werden die Saldi der Erfolgskonti auf ein Bilanzkonto übertragen. Die Erfolgskonti stehen danach alle auf 0. Das Eigenkapital ist danach um den Erfolg grösser oder kleiner.
Dies ist eine Buchung wie jede andere; in einer doppelten Buchhaltung entspringt nämlich jede Zahl einer Buchung. Das Skript, das Sie als Leitbediener mit dem Knopf unterhalb der Erfolgsrechung starten, erstellt diese Buchung für Sie. So gehen Sie daran: Bilanzkonto werden nicht abgeschlossen.

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Buchungen importieren

Der Import von Buchungen sollte immer im Layout Importschnittstelle erfolgen, Sie erreichen es mit einem Link rechts oben im Register "Arbeiten" des Bahnhofs.

Layout ImportSchnittstelle

Die Datensätze in diesem Layout sind kein Teil der Buchhaltung. Sie können hier also beliebig Datensätze importieren, erstellen, ändern und löschen, ohne dass an Ihrer Buchhaltung etwas ändert. Erst mit dem Befehl Buchungen übernehmen werden die vorhandenen Datensätze in die Fibu-Erfassung übernommen, wo Sie sie dann verbuchen können.

Importstruktur

Mit der Schaltfläche "Importieren" werfen Sie einen normalen Filemaker-Import an und können alle Quellen verwenden, die Filemaker lesen kann.

Ein Datensatz der Importtabelle bietet die Felder Datum, Beleg und Betrag einfach, die Felder für Konto, Kostenstelle, Adresse, MWSt-Code und Abgleichvorgabe hingegen doppelt; einmal im Soll und einmal im Haben. Es ist aber nicht nötig beide Seiten zu kontieren. Eine komplett importfähige Buchung kann so aussehen wie ein Journaleintrag der CLK-Fibu:

Konto Soll Konto Haben Betrag
1010 600 125.00

Aber auch so wie in einer grossen Buchhaltung wie unserer CLK-Fibu vollfett hier:

Konto Soll Konto Haben Betrag
1010 125.00
620 -125.00

Es ist auch möglich, ein Gemisch zu importieren aus Buchungen, die mal beide Konti auf einer Zeile haben, mal auch nicht. Entscheidend dabei ist dies:

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Importfelder

Sie können Ihren Import auf folgende Felder richten. Einige beziehen sich auf Funktionen, die später in dieser Anleitung behandelt werden - wenn Sie den Zweck eines freiwilligen Feldes nicht erkennen, brauchen Sie es vermutlich auch nicht:
Feldname Typ Pflicht Bemerkung
Datum Datum obl. Buchungen innerhalb des gleichen Datums müssen aufgehen. Alle gültigen Daten werden akzeptiert und in die Erfassung übernommen. Plausibilität wird erst dort geprüft.
Beleg Text freiw. Hinweis, wo der Revisor die Suche nach dem Beleg am besten beginnt
Text Text freiw. Buchungstext
Betrag Zahl obl. positiv oder negativ, aber nicht 0. Der Betrag geht wie eingegeben aufs Soll- und mit gedrehtem Vorzeichen aufs Habenkonto
Konto_Soll Zahl (obl.) Sollkonto: darf leer sein, wenn Habenkonto gefüllt wird
KontoHaben Zahl (obl.) Habenkonto: darf leer sein, wenn Sollkonto gefüllt
KSt_Soll Zahl freiw. Sollkostenstelle. Wird ignoriert, wenn kein Sollkonto da ist.
KStHaben Zahl freiw. Habenkostenstelle. Wird ignoriert, wenn kein Habenkonto da ist.
MWStCode_Soll Zahl freiw. MWSt-Code der Sollbuchung. Wird ignoriert, wenn kein Sollkonto da ist.
MWStCodeHaben Zahl freiw. MWSt-Code der Habenbuchung. Wird ignoriert, wenn kein Habenkonto da ist.
PostenAdrNr_Soll Zahl freiw. Adresse zur Sollbuchung. Wird ignoriert, wenn kein Sollkonto da ist.
PostenAdrNrHaben Zahl freiw. Adresse zur Habenbuchung. Wird ignoriert, wenn kein Habenkonto da ist.
PostenAbgleich_Soll Zahl freiw. Wird ignoriert, wenn kein Sollkonto da ist.
PostenAbgleich_Haben Zahl freiw. Wird ignoriert, wenn kein Habenkonto da ist.

Ablauf

Ein Buchungsimport verläuft typischerweise so:

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MWSt beim Import

Wenn Ihre Quellen Buchungen mit Mehrwertsteuer enthält, haben Sie zwei Möglichkeiten:

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Buchungen exportieren

Exportieren können Sie jede vorhandene Tabelle aus jedem Layout mit den normalen Filemakerbefehlen.

Für den Export von Buchungen empfehle ich die Journale. Gehen Sie in das Journal, das die Felder anzeigt, die Sie benötigen, suchen Sie die Buchungen, die Sie exportieren wollen, mit einer normalen Filemakersuche zusammen und wählen Sie entweder im Menü Datei bzw. Ablage den Befehl "Datensätze exportieren", oder den grauen Knopf "Export" oben rechts. Bild eines Journallayouts Der Exportknopf einen Vorteil: er schlägt diejenigen Felder für den Export vor, um die es in diesem Layout geht. Aendern können Sie den Vorschlag immer, als Leitbedienerin können Sie auch den Knopf neu konfigurieren: in den Layoutmodus gehen und die Tasteneinstellung ändern.

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Die Mehrwertsteuer

Was da passiert

Wenn Sie einer Buchungszeile (einer Buchung eines Betrages auf ein Konto) einen MWSt-Code setzen, macht die vollfette Fibu bei der Verarbeitung zwei Buchungen daraus: Diejenige, die Sie eben erfassen, mit dem Betrag ohne MWSt, und eine zusätzliche Buchung auf das Vor- oder Liefersteuerkonto mit dem MWSt-Betrag.

Zu diesem Behufe müssen Sie ein Liefersteuerkonto und zwei Vorsteuerkonti anlegen. Warum zwei Vorsteuerkonti? Weil es dem Gesetzgeber gefallen hat, Vorsteuern auf Material und Dienstleistungen (gemeint sind vermutlich Fremdleistungen) und Vorsteuern auf Investitionen und übrigem Betriebsaufwand in der Abrechnung getrennt zu verlangen.

Die Vorsteuerkonti platzieren Sie im Umlaufvermögen, das Liefersteuerkonto im kurzfristigen Fremdkapital. Bei diesen Vor- und Liefersteuerkonti lassen Sie die MWSt-Vorgabe leer.

Nun müssen Sie der Fibu noch sagen, bei welchem MWSt-Code welches dieser Konti bebucht werden soll:

Codes und Sätze

Die MWSt-Sätze stecken in der Datei Verwaltung.fp7, sie lassen sich aber auch in der vollfetten Fibu verwalten. Im Bahnhof wählen Sie das Register MWSt und folgen dem Link zuoberst.

Sie landen auf dem Layout "MWSt", das Ihnen eine Liste der MWSt-Codes zeigt. Die Codes, die normalerweise gebraucht werden, sind im Urzustand der vollfetten Fibu bereits angelegt.

Codes

Was ein MWSt-Code ist, erklärt man am besten damit, was er nicht ist: Ein Code enthält alle Informationen zur MWSt-Behandlung einer Buchung mit Ausnahme des Steuersatzes. Der Code definiert also

Sätze

Im Layout MWSt mit den MWSt-Codes wird Ihnen der Satz rechts als nicht editierbarer Link angezeigt. Es handelt sich dabei um denjenigen Satz, der an dem Datum gilt, das obendran steht. Probieren Sie es aus, setzen Sie ein Datum, an dem ein anderer MWSt-Satz gilt/gegolten hat/gelten wird: Der Satz passt sich an. Beim Buchen wird bestimmt das Buchungsdatum, welcher Satz herangezogen wird.

Wenn Sie auf den Link mit dem Steuersatz klicken, landen Sie auf einem Layout, dass alle Sätze zum aktuellen Code zeigt, mit dem jeweiligen "Gültig-ab"-Datum. Bei allen künftigen MWSt-Erhöhungen klicken Sie in die unterste Portalzeile und geben das Datum und Satz ein. Den Satz müssen als Dezimalbruch angeben, d.h. 0.1 für 10%.

Das Datum ist zentral; beim Buchen wird nämlich derjenige Steuersatz herangezogen, der am Buchungsdatum gilt.

Achten Sie beim Editieren darauf, dass Sie beim richtigen MWSt-Code sind!

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Vorgaben pro Konto

Im Layout KontiVerwaltung, das Sie über den Link Konti im Register "Arbeiten" des Bahnhofs erreichen, können Sie zu jedem Konto angeben, welcher MWSt-Code bei der Erfassung einer Buchung jeweils vorgeschlagen werden soll. Wenn Sie hier etwas eingeben, das in den meisten Fällen stimmt, sparen Sie viel Arbeit; sie können dann auch gleich das Feld mit dem MWSt-Code im Erfassungslayout aus der Tabulatorfolge herausnehmen, wenn Sie es ändern müssen, können Sie dann ja immer noch mit der Maus darauf.

Sie sollten auf alle Fälle bei jedem Ertragskonto einen MWSt-Verkaufscode vorgeben.

Einstellungen im Bahnhof

Im Register MWSt des Bahnhofs können Sie zwei Ja/Nein-Felder einstellen. Wobei es 0/1-Felder sind; 0 bedeutet Nein, 1 bedeutet Ja:

Buchen mit Codes

Wenn Sie mit dem Tabulator durchs Erfassungslayout fresen, landen Sie nach der Kostenstelle auf dem MWSt-Code. Wenn Sie wie oben beschrieben dem Konto eine Vorgabe gegeben haben, steht die nun schon da, daneben auch der Satz. Wenn er stimmt, können Sie mit dem Tabulator weiter, der nächste Halt ist der Sollbetrag. Den MWSt-Satz können und müssen Sie nicht bearbeiten, der folgt aus dem MWSt-Code und dem Buchungsdatum - Normalsatz gibt Ihnen am 31.12.10 7.6%, am 1.1.11 8%.

Nachdem Sie den Betrag drin haben, sehen Sie rechts davon in den Feldern Nettobetrag und MWSt-Betrag, wie er aufgeteilt wird. Rechts neben dem MWSt-Betrag wird das Fehlerfeld rot, wenn sich der MWSt-Code (oder der Umstand, dass keiner da ist) nicht mit Ihren Einstellungen verträgt. Die Verbuchung wird so lange verweigert, bis Sie das Feld wieder grün haben, indem Sie Ihren Einstellungen genüge tun oder diese ändern.

Nach der Verbuchung sehen Sie im Journal, dass der Nettobetrag und der MWSt-Betrag auf zwei separaten Zeilen gebucht wurden. Das muss so sein, weil eine Buchungszeile nur ein Konto hat.

Spezialfälle: MWSt Buchen ohne Codes

Das Buchen mit Codes setzt voraus, dass Sie einen Bruttobetrag haben, der sich mit einem der gespeicherten Sätze nach Dreisatz in Netto und MWSt entzweien lässt.

Manchmal kriegt man eine Zollrechnung, die Hauptsächlich aus MWSt besteht. Was nun?

Sie könnten natürlich ein falsches Brutto buchen, bei dem der "richtige" MWSt-Betrag herauskommt, und das Netto des falschen Brutto danach ohne MWSt-Code wieder wegputzen.

Viel einfacher ist es jedoch, diese Vorsteuer allein und ohne MWSt-Code direkt aufs Vorsteuerkonto zu buchen. Daraus folgt natürlich, dass bei der MWSt-Abrechnung die Vorsteuer einfach aus dem Kontostand der Vorsteuerkonti abschreiben, und sich nicht etwa der Illusion hingeben, dass eine Suche nach Buchungen mit den entsprechenden Codes ein vollständiges Bild liefern könne.

Bei den Liefersteuern sind solche Umgehungsübungen ungesund; die Liefersteuern sollten sich ja direkt aus den Umsätzen der Ertragskonti ergeben. Wenn Sie einem Fall begegnen, in dem so etwas nötig würde, lassen Sie es mich wissen.

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MWSt-Abrechnung

Variante selber gross

Wenn Sie den Empfehlungen der EStV folgen und jedes Ertragskonto mit jeweils nur einem MWSt-Satz bebucht haben, können Sie aus der Saldobilanz oder der ER hinaus einfach die Daten für die Abrechnung zusammenstellen: sie exportieren die Ertragskonti mit den Umsätzen und MWSt-Code-Vorgaben in Ihr Lieblingstabellenkalkulationsprogramm, ersetzen die Vorgabecodes durch die MWSt-Sätze, errechnen die MWSt-Beträge und vergleichen die mit den Buchungen auf das Liefersteuerkonto. Diese Variante macht Sie von den MWSt-Funktionen jedwelchen Buchhaltungsprogramms unabhängig, und sie stellt auch sicher, dass Sie den ganzen Umsatz erwischen.

Mit Hilfe der vollfetten Fibu

Die vollfette Fibu hat im Register MWSt des Bahnhofs unten rechts zwei Datumsfelder für eine halbautmatische Zusammenstellung der MWSt-Umsätze.
Das Skript sucht alle Buchungen im gewählten Zeitabschnitt, die einen MWSt-Code aufweisen, und zeigt die Umsätze pro Konto, sortiert nach MWSt-Code.
Wenn Sie alle Ertragsbuchungen mit einem MWSt-Code gemacht haben, erhalten Sie den ganzen Umsatz und die ganze Liefersteuer so geordnet, dass Sie die Zahlen in die Abrechnung übertragen können. Wenn das Wörtchen wenn nicht wär: Vergleichen Sie die Zahlen sicherheitshalber mit denen der ER und mit dem Kontostand ihres Liefersteuerkontos. Und damit es auf das Wörtchen wenn nicht mehr ankommt, empfehle ich dringend, im Register MWSt des Bahnhofs die Frage, ob Buchungen auf Ertragskonto zwingend einen MWSt-Code haben müssen, entschieden zu bejahen. Ausser, sie sind nicht MWSt-pflichtig und haben dieses Kapitel nur zum Spass gelesen.

Vorsteuer

Bei Vorsteuerabzug ist es in jedem Fall am einfachsten und sichersten, den Kontostand der Vorsteuerkonti am letzten Tag der Periode in die beiden Felder der Abrechnung zu übertragen.

Verbuchung

Mit dem Datum des letzten Tages der Periode buchen Sie die Nettozahllast auf die Kreditoren und erfassen Gegenbuchungen, die das Liefersteuerkonto und die Vorsteuerkonti an diesem Tag auf 0 stellen. Wenn die Abrechnung stimmt, sollte das ja aufgehen. Differenzen verbuchen Sie entweder ohne MWSt-Code oder mit "Einkauf ohne MWSt" auf ein geeignetes Aufwandkonto. Ein Ertragskonto ist nicht sinnvoll, weil deren Saldi Teil der MWSt-Abrechnung sind und in dieser Periode nicht mehr verändert werden sollten.

Nach der Verbuchung

ist es natürlich nicht sinnvoll, in die abgerechnete Periode hinein zu buchen. Mit ihren Leitbedienerrechten legen Sie im Register "Einstellungen" des Bahnhofs fest, dass Buchungen nur noch ab dem ersten Tag nach dem Abrechnungsstichtag erlaubt sind.

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Kreditoren

Sie können die vollfette Fibu als Kreditorenbuchhaltung nutzen. Sie ermöglicht es Ihnen, die Daten zur Zahlung gleich mit zu erfassen, so dass sie dann einen elektronischen Zahlungsauftrag daraus machen können. Die Nutzung der Kreditorenfunktion ist dann sinnvoll, wenn Sie die Rechnungen immer auf Kreditoren buchen, und dann die Zahlung separat.

Vorarbeiten

Das für die Kreditoren die Adressverwaltung und für die Zahlungsverbindungen das ebenfalls im Petuschki integrierte Datei EZAG verwendet wird, kommen Sie nicht darum herum, sich mit diesen Dateien zu beschäftigen. Die ersten beiden Schritte tun wir jedoch in der Fibu:
  1. Im Kontenplan müssen Sie ein Konto bestimmen und ggf. erstellen, das von der vollfetten Fibu als Kreditorensammelkonto verwendet wird. Es ist dann sinnvoll, dieses Konto manuell nicht zu verwenden.
    Im Feld Abgl. geben Sie diesem Konto den Eintrag "-1", damit bei der Erfassung Adressen mitgegeben werden können (mehr dazu im nächsten Kapitel über Posten und Abgleich).
  2. Im Register "Kreditoren" des Bahnhofs wählen Sie dieses Konto im Feld "Kreditoren-Sammelkonto" aus.
  3. In der Adressverwaltung ist im Urzustand von ein Stichwort namens "Fibuposten" vorhanden. Wenn es fehlen sollte, erstellen Sie es. Danach wählen Sie es ganz unten im Register "Kreditoren" des Bahnhofs aus.
  4. Die Personen/Firmen/Institute, deren Rechnungen Sie erfassen wollen, müssen in der Adressverwaltung erfasst werden, mindestens mit Name und Ort. Ausserdem müssen Sie bei diesen Adressen im Reiter "Kreditor" das Feld "Kreditor" auf "Ja" stellen. Am gleichen Ort können Sie die Zahlungsfrist dieses Kreditors in Tagen angeben, das führt dazu, dass Ihnen ein geeignetes Zahlungsdatum vorgeschlagen wird, wenn Sie eine Rechnung erfassen.
    Am gleichen Ort können Sie Ihre Kundennummer bei diesem Kreditor angeben und einen Text eingeben, der beim Erfassen von Rechnungen angezeigt wird.
  5. Von der Adresse gehen sie mit dem Link "Zahlungsverbindung (EZAG)" zur Datei EZAG, wo Sie die die Zahlungsverbindung erstellen, falls sie nicht schon da ist. Geben Sie der Zahlungsbeschreibung eine Kurzbeschreibung, die mit dem Namen des Kreditors beginnt, zum Beispiel "EStV ESR" - wenn Ihnen die vollfette Fibu eine Auswahl von Zahlungswegen anbietet, sortiert sie nämlich nach diesem Feld.
    Ist der Zahlungsweg ESR, können Sie angeben, auf welcher Position der Referenznummer die Rechnungsnummer beginnt und wie viele Stellen sie hat. Dadurch kann die vollfette Fibu die Rechnungsnummer herauslesen, so dass Sie sie nicht jedes mal eintippen müssen.

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Rechnungen erfassen

Vom Bahnhof kommen Sie mit dem Link "Kred" im Register "Arbeiten" links oben unter "Buchungen erfassen" oder mit dem Link "Rechnungen erfassen" im Register Kreditoren auf das Layout "ErfassungKreditorenEinstieg".
Auch das Layout der normalen Buchungserfassung bietet einen Link dorthin. Und im Urzustand der vollfetten Fibu Befehl-8.

Eine komplette Kreditorenbuchung besteht aus einer Hauptbuchung auf das Systemkreditorenkonto und einer oder vielen Gegenbuchungen auf andere Konti.

Einstiegslayout der Rechnungserfassung

In diesem Layout erfassen Sie noch keine Buchung, sondern nur das Rechnungsdatum und den Kreditor mit oder ohne Zahlungsweg.
Das Rechnungsdatum kann ohne weiteres in einer gesperrten Periode liegen, es dient nur der Identifikation der Rechnung und der Errechnung eines geeigneten Datums für die Zahlung.

Was wir ins lange Feld "OCR-Zeile erfassen" schreiben, hängt davon ab, ob wir eine Zahlung erfassen müssen, und ob wir einen Belegleser haben.

Variante 1: wir müssen keine Zahlung auslösen

Wir erfassen zwar einen Kreditor, wollen aber keine Zahlung, weil wir dem Kreditor das Geld nicht gönnen, einen Prozess darüber führen oder, weniger spektakulär, auf die LSV-Belastung warten. In diesem Fall gehen wir mit dem Tabulator auf den Link "weiter ohne Zahlung" und drücken herzhaft auf die Leerschlagtaste.

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Variante 2: mit Belegleser

Kaufen Sie keinen - die OCR-Kodierzeile unten rechts auf den Einzahlungsscheinen soll ab 2019 durch einen QR-Code ersetzt werden. Wie das geht, steht im nächsten Kapitel ohne Belegleser.

Bevor Sie den Belegleser aufheulen lassen, müssen Sie ins lange OCR-Zeilenfeld getabbt sein oder geklickt haben. Der Belegleser füllt nun das Feld mit dem, was in der Kodierzeile des Einzahlungsscheins steht, soweit er das lesen kann. Idealerweise jagt er ein Tabulatorzeichen hinterher, damit Sie den nicht selber tun müssen.
Wenn Sie einen dieser unsäglichen Schrottstifte haben, die nur funktionieren, wenn Sie man Ihnen eine bestimmte "Kreditorensoftware" angibt, wobei die vollfette Fibu natürlich nicht auf der Liste steht, dann probieren Sie es mit "ganzer Zeile + Tabulator" oder etwas Typähnlichem.

Nehmen wir nun mal an, der Belegleser habe die Zeile lesen können (wenn nicht, schauen Sie bei Variante 3 weiter und nein, die Kodierzeile abtippen ist doof. Müssen Sie nicht machen. Wirklich nicht). Im Portal unter dem OCR-Zeilenfeld stehen nun die Zahlungsverbindungen, die zu diesem Einzahlungsschein passen, sortiert nach der Kurzbezeichnung. Haben Sie einen ESR einer beliebten Bank eingelesen, kann da viel kommen, weshalb ich Ihnen weiter oben geraten habe, Kurzbezeichnungen wie "Mobility ESR" zu verwenden und nicht "IBAN von Metzgermeister Müller" oder gar nichts.

Haben wir eine Postkonto- bzw. ESR-Teilnehmernummer, die eine Person für sich allein hat, ist es natürlich am einfachsten. Ist die Liste richtig lang, empfehle ich Ihnen, das Fenster länger zu machen, dann sehen Sie nämlich mehr aufs Mal.

Steht hingegen gar nichts oder ist unser Fall nicht auf der Liste, haben wir vermutlich diesen Zahlungsweg bei diesem Kreditor noch nicht erfasst. In dem Fall gehen Sie über das Menü Fenster, ggf. mit "Fenster einblenden" zur Datei EZAG, gehen zum Layout Adressen und suchen den Kreditor.

Ist er nicht vorhanden, gehen Sie mit dem Link zur Adressverwaltung und suchen ihn nochmal gründlich - doppelt erfasste Adressen sind die Pest jeder Adressverwaltung. Wenn er tatsächlich fehlt, nehmen Sie ihn auf, gehen mit dem Link "Zahlungsverbindungen EZAG" ebenda hin und erfassen die Zahlungsverbindung.

Dann können Sie die Dateien EZAG und Adressen wieder schliessen und zurück in der vollfetten Fibu die Kodierzeile neu einlesen oder den Knopf "Fenster aktualisieren" bemühen und schauen, ob es jetzt bessert.

Variante 3: ohne Belegleser

Wenn der Belegleser bei einem Einzahlungsschein versagt, klicken Sie im Feld mit der OCR-Zeile auf dem Aufklapp-Pfeil ganz rechts. Sie erhalten darauf eine alphabetische Liste der Adressen, die das Stichwort "Fibuposten" und im entsprechenden Allzweckeintrag unter "Kreditor" ein "Ja" haben. Wenn Ihr Kreditor nicht erscheint, fehlt er in der Adressverwaltung oder hat das Stichwort "Fibuposten" nicht. Oder bei Kreditor steht nicht "Ja" (tönt kompliziert? Kommt aus der Praxis. Ob Ihre ganzen 2'000 Adressen aus der Liste klappen oder nur die 50 Kreditoren, ist ein grosser Unterschied).

Wenn Sie überhaupt keinen Belegleser haben, gehen Sie als Leitbedienerin in den Layoutmodus, markieren das OCR-Zeilenfeld, gehen auf Format/Feld-Steuerelement/Einstellungen und entfernen links das Gutzeichen beim Eintrag "mit Pfeil, um Liste ein- und auszublenden". Dann kriegen Sie die Liste Ihrer für Fibuposten vorgesehenen Adressen sofort, wenn Sie in das Feld tabben oder klicken und haben kein Pfeilchen mehr am rechten Feldrand, das Sie zuerst noch mit der Maus treffen müssen.

In der Liste können Sie mit schnellem Tippen von zwei bis drei Buchstaben fast oder ganz auf ihren Kreditor kommen, mit den Pfeiltasten erreichen Sie ihn endgültig, und die Entertaste nagelt ihn. Sie brauchen die Maus nicht anzufassen. So sparen Sie extrem viel Zeit.

Erscheint Ihnen nun kein Zahlungsweg, ist der nicht bei diesem Kreditor erfasst. Wechseln Sie über das Fenstermenü zur EZAG-Datei, suchen Sie Ihren Kreditor in den Adressen, holen Sie das nach, schliessen Sie die EZAG-Datei wieder, aktualisieren Sie das Fenster in der vollfetten Fibu, und der Zahlungsweg wird da sein.

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Zahlung erstellen

Vom OCR-Zeilenfeld aus ist der nächste Tabstopp der Link auf den Zahlungsweg in der ersten Portalzeile. Mit dem Tab können Sie immer eine Zeile weiter nach unten gehen, mit Umschalt-Tab kommen Sie wieder hoch (nein, diese Anwendung ist nicht fürs iPhone optimiert). Sind sie auf dem richtigen Zahlungsweg drücken Sie die Entertaste, worauf sich Himmel und Hölle in Bewegung setzen.

Das Skript erstellt einen neuen Posten, dazu eine Buchung aufs Kreditorenkonto und eine neue Zahlung in der EZAG-Datei. Und führt sie dorthin: die Währung nimmt es aus dem Register "Einstellungen" des Bahnhofs, den Betrag aus der OCR-Zeile, wenn es einen ESR mit Betragskodierung erkannt hat, die ES-Referenznummer natürlich aus der Kodierzeile, und das Ausführungsdatum berechnet es aus dem Rechnungsdatum und der Zahlungsfrist, die Sie als gewissenhafter Kreditorenbuchhalter beim Stichwort "Fibuposten" in der Adressverwaltung hinterlegt haben. Natürlich können Sie jede dieser Angaben korrigieren, wobei es keine Rolle spielt, dass Ihre Katze soeben Ihre Maus ermordet hat, mit Tab und Umschalt-Tab kommen Sie überall hin, insbesondere auf den Knopf "fertig" unten rechts, der Sie zur vollfetten Fibu zurückbringt.

Die EZAG-Datei funktioniert unabhängig von der Fibu. Sie können Zahlungen auch direkt dort erfassen; bei Zahlungen in Fremdwährungen wird das die beste Variante sein. Haben Sie mit der Fibu einen Kreditorenposten und dazu eine Zahlung erfasst, versucht beim Löschen der Buchung auch die Zahlung zu meucheln (was aber nur gelingt, wenn die noch nicht zu einem EZAG oder einem DTA verwurstet wurde).
Umgekehrt läuft das nicht, löschen Sie die Zahlung, bleibt die Buchung unbeeindruckt. Auch wenn Sie hinterher auf der einen oder anderen Seite den Betrag ändern, lässt das die andere Seite kalt. Kurz: Sie haben die volle Kontrolle. Und damit die ganze Verantwortung.

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Restliche Angaben und Gegenbuchung

Wir sind mit der Zahlung fertig und kommen in der Fibu zum nächsten Bild:

Fortsetzung der Kreditorenerfassung

Die Menge der Felder ist ungemütlich gross, ich geb's zu, Sie werden die meisten aber nicht brauchen: in den meisten Fällen füllen Sie nur den Text aus und erfassen die Gegenbuchung(en), gleich wie bei der normalen Fibu-Erfassung.
Die Tabulatorfolge führt sie auch nur auf die Felder, in denen Sie normalerweise etwas eingeben werden wollen: Sie sind zuerst auf dem Feld des Buchungsdatums, das schon ausgewählt ist, so dass Sie bei Bedarf gleich darüber töggeln können. Der nächste Stopp ist die Feldbeschriftung "Beleg", aus der sie mit der Leerschlagtaste die nächste unverbrauchte Belegnummer holen können. Danach geht es über die Belegnummer selber zum Habenbetrag, der Rechnungsnummer und dann zum Text - der Rest ist dann wie bei der normalen Fibuerfassung.

Da dies aber eine vollständige Anleitung ist, gehen wir die Felder durch:

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Zahlungen

Die mit den Rechnungen erfassten Zahlungen stehen nun in der Datei EZAG und können dort angeschaut, geändert und in eine Zahlungsauftrag für die Bank verwurstet werden. Die Zahlungen in der EZAG-Datei funktionieren unabhängig von der Fibu, Zahlungen können auch direkt im EZAG-Teil erfasst werden.

Sie können in der Datei EZAG gemäss der Anleitung zu CLK-EZAG die Zahlungen, die einen DTA oder EZAG sollen, oder aber sich von der Fibu helfen lassen:

Suche nach fälligen Zahlungen

Die vollfette Fibu betrachtet aus Ausführungsdatum, das die Zahlungen in der EZAG-Datei erhalten haben, als Fälligkeitsdatum - es wird nach Rechnungsdatum und der Zahlungsfrist gesetzt, die in den Fibuposten hinterlegt ist.

Wenn Sie eine Ladung Rechnungen zahlen wollen, gehen Sie ins Register "Kreditoren" des Bahnhofs. Wir wenden uns dem Teil in der Mitte zu:

Der Link "Los!" bringt Sie zur Zahlungsliste von CLK-EZAG.

Es erscheinen alle Zahlungen, die im EZAG stehen, den Status "zu zahlen" haben und deren Ausführungsdatum Ihren Kriterien entspricht. Das können also auch Zahlungen sein, die Sie oder sonst jemand mit Zugang zum CLK-EZAG dort direkt erfasst haben.
Die Zahlungen haben nun alle das gleiche Ausführungsdatum, nämlich dasjenige, das Sie im oberen Datumsfeld festgelegt haben.

Nun können Sie Ihre Pain-Datei erstellen und der Bank oder Post einreichen.

Wenn Sie lieber mehr Kontrolle über die auszuwählenden Zahlungen haben wollen, lassen Sie dieses Fällige-Rechnungen-Zusammensuch-Teil links liegen und gehen Sie direkt in die Zahlungsliste der EZAG-Datei, wo Sie selber suchen und Ausführungsdaten ändern können.

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Zahlung verbuchen

Der Witz einer Kreditorenbuchhaltung ist bekanntlich, dass man alles doppelt macht: Aufwand an Kreditor, dann Kreditor an flüssige Mittel, als hätte noch nie jemand etwas über das Kürzen von Gleichungen gesagt. Aber wir wollten es ja so. Und nun haben wir unsere Kreditoren im Haben unseres Kreditorenkontos. Wenn wir sicher sind, dass das Geld unser Konto verlassen hat, wollen wir nun auch die Zahlung buchen.

Die Buchung Kreditoren an flüssige Mittel lässt sich von Hand eingeben, das bedeutet aber Umwege und ist auch nicht nötig. Gehen Sie vom Register "Arbeiten" des Bahnhofs auf den Link "Kreditorenjournal" (Befehl-4 im Urzustand). Sie erhalten ein Listenlayout mit allen offen Kreditorenbuchungen.

Eine einzelne Zahlung verbuchen

Wurde nur eine einzige bezahlt, klicken Sie in der entsprechenden Zeile auf die Taste "Zlg buchen". Die Fibu erstellt nun eine entsprechende Buchung für Sie, wobei sie das Geldkonto und das Datum aus dem CLK-EZAG zu holen versucht. Wenn die Zahlung dort nicht erfasst ist oder die Verbindung abgerissen ist (weil jemand die Zahlung im EZAG gelöscht und neu erfasst hat), errät die Fibu diese Angaben einfach, Sie können beim Buchen noch korrigieren.
Die Fibu stoppt mit der hoffentlich fehlerfreien Buchung auf dem Erfassungslayout und überlässt es Ihnen, die Verarbeitung auszulösen.

Mehrere Zahlungen zugleich verbuchen

Haben Sie einen Haufen Zahlungen auf einen Schlag getätigt, ist es praktischer, die auch auf einen Schlag zu buchen. Sie müssen dazu genau diese Zahlungen im Layout JournalKreditoren zusammensuchen. Am einfachsten geht das mit der Suche nach dem Zahlungsdatum aus dem CLK-EZAG, das in rechts angezeigt wird. Vergleichen Sie dann den Betrag, der Ihr Konto verlassen hat, mit den Totalbeträgen am unteren Rand des Layouts.
Am schnellsten geht das so: mit Befehl-4 ins Kreditorenjournal; das Skript sucht die offenen zusammen. Einen Eintrag mit dem richtigen Datum rechts finden, mit der rechten Maustaste darauf und "Ergebnismenge einschränken" wählen.

Wenn Sie die richtigen Zahlungen beisammen haben, klicken Sie auf die Taste "Diesen Betrag als Sammelzahlung verbuchen". Die Fibu erstellt eine Zahlung mit der Belastung des Geldkontos in der Haupt- und Entlastung der Kreditoren als Nebenbuchungen. Achten Sie darauf, ob dsa Geldkonto stimmt. Sie können nun auch den Text der Hauptbuchung ändern, damit dort steht, wer da alles Geld bekommen hat. Nötig ist das nicht, aber informativ.

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Posten und Abgleich

Der Postenabgleich kommt dann zum Zug, wenn Beträge in ein Konto hinein- und später wieder herausgebucht werden. Dann haben wir nämlich eine grosse Menge von Buchungen und einen Saldo von 0 - oder eben gerade nicht 0, denn in jedem Augenblick, in dem wir das Konto betrachten, ist ein kleiner Teil der vielen Buchungen noch nicht wieder herausgebucht worden. Müssen wir zeigen, woraus der Kontosaldo besteht, suchen wir nach ein paar Nadeln im Heuhaufen. Hier hilft das Postenabgleichsystem: die Offen-Posten-Beträge der wenigen offenen Posten geben zusammen den Kontosaldo; die abgeglichenen Posten müssen wir gar nicht mehr ansehen.

Die häufigste Anwendung des Offen-Posten-Systems mit Abgleich ist die im vorherigen Kapitel beschriebene Kreditorenbuchhaltung. Eine Rechnung wird zum offenen Posten, die Zahlung gleicht ihn aus. Rechnung und Zahlung gehen auf gleiche Fibukonto, nämlich das für die Kreditoren, und bei beiden wird die Adresse des Kreditors ebenfalls erfasst.

Der Abgleich erfolgt gleich bei der Buchung, wenn man bei der Erfassung der Zahlung angibt, mit welchem offenen Posten sie abgeglichen werden soll. Es ist aber auch möglich, Buchungen hinterher abzugleichen.

Beispiel mit einer Lieferantenrechnung

In der oben beschriebenen Kreditorenbuchhaltung haben wir bei allen Buchungen auf das Kreditorenkonto Nehmen wir an, unser Kreditorenkonto habe die Nummer 2000. Unser Lieferant Bonifatz Büntzli, der bei uns die Nummer 177 trägt stellt eine Rechnung über CHF 15'000, die wir erst einbuchen und später bezahlen.

Bei der Buchung der Rechnung erstellt die Fibu in einer separaten Tabelle "Posten" einen neuen Datensatz und nennt ihn in diesem Beispiel Posten Nr. 1'911. Unsere Buchung auf das Kreditorenkonto wird nun diesem Posten zugeordnet:

Konto Text Kreditor Posten-Nr. Betrag
2000 Rechnung von Büntzli B. Isolationsfenster 177 200 -15'000

Die Postennummer 200 haben wir nicht eingeben müssen, die Fibu hat den Posten automatisch erstellt und ihm eine Nummer verpasst.

Dieser neue Posten 200 hat nun einen Totalbetrag von -15'000 und heisst darum offen. Dem Posten nun weitere Buchungen zugeordnet werden, sofern sie auf das gleiche Konto und die gleiche Adresse erfolgen.

Wir haben dem Büntzli eine Anzahlung von 4'000 geschickt. Deren Verbuchung könnten wir bequem mit den Knopf "Zlg buchen" im Layout JournalKreditoren auslösen, Handarbeit ist zum Lernen aber besser: wir wählen wir im Bahnhof oben links den Link "Posten", der uns zum Layout "ErfassungPosten" bringt: Layout Erfassung Posten

Bei der Sollbuchung auf unser Kreditorenkonto wählen wir bei der Adresse unseren Lieferanten aus der Liste. Im Feld "Abgleichen mit" darunter bietet die Werteliste uns jetzt alle offenen Posten dieser Adresse an, in diesem Fall nur der oben entstandene Posten Nr. 200. Und jetzt wird's interessant:

Wenn wir diese Nummer einsetzen, wird die Buchung dem bestehenden Posten zugefügt.
Wenn wir das Feld "Abgleichen mit" hingegen leer lassen, wird ein neuer Posten erstellt.
Wir wählen natürlich den bestehenden Posten 200, weil unsere Teilzahlung sich auf diesen bezieht. Die Buchung wird ihm zugeordnet, der Posten besteht nun aus zwei Buchungen:
Konto Text Kreditor Posten-Nr. Betrag
2000 Rechnung von Büntzli B. Isolationsfenster 177 200 -15000
2000 Teilzahlung an Büntzli Bonifaz 177 200 4000

Auf dem Layout "JournalPosten" sieht das so aus: Layout Journal Posten

Wir sehen einen Datensatz - wir haben ja nur einen Posten - mit einem offenen Betrag von -11'000. Wir sehen links davon Datum, Belegnummer, Text und Betrag der ersten Buchung, die diesem Posten zugeordnet wurde.

Ein Klick auf das Informationssymbol ganz rechts bringt uns zu den zugeordneten Buchungen. Ausserdem sind bei den meisten Feldern Quickinfos hinterlegt, einfach mal ausprobieren.

Solbald wir dem Posten eine oder mehrere weitere Sollbuchungen mit insgesamt 11'000 zugeordnet haben, ist der offene Betrag 0, und rechts der Adresse steht dann nicht mehr eine 1, sondern eine 0 - der Posten ist damit geschlossen.
Ein Posten ist geschlossen, wenn das Total aller zugeordneten Buchungen 0 ist.

Variante ohne Abgleich

Wir können Buchungen auch mit Adressen versehen, ohne dass dabei Posten entstehen und abgeglichen werden bzw. werden müssen. Die Adresse ist dann einfach eine zusätzliche Information. Dies ist etwa dann interessant, wenn wir ohne separate Listenführungen, und ohne Bemühung der Debitorenbuchhaltung sehen wollen, wer uns wann was bezahlt hat. Und wenn wir umgekehrt schauen wollen, was alles eine bestimmte Person bezahlt hat, können wir bei den Adressen ein Portal auftun, das uns die Buchungen zeigt.

Ob ein neuer Posten gebildet wird, wenn wir auf eine Adresse buchen, wird durch die Einstellungen des Kontos festgelegt:

Vorarbeiten

Einstellung bei den Adressen

Sie können eine Adresse nur dann in der Fibu verwenden, wenn Sie diese mit einem Stichwort namens "Fibuposten" versehen haben. Dazu müssen Sie ein solches Stichwort wenn nötig erstellen; im Urzustand sollte es jedoch schon da sein.

Vorarbeit im Bahnhof

Im Register Kreditoren des Bahnhofs müssen Sie ganz unten die Nummer dieses Stichworts angeben. In der unveränderten Version der vollfetten Fibu hat das Stichwort die Nummer 1, und die Einstellung ist schon gemacht.

Einstellung beim Konto

Im Kontenplan legen Sie fest, bei welchen Konti bei den Buchungen zusätzlich Adressen erfasst werden dürfen und müssen. Wenn Sie die Postenerfassung einschalten, erlaubt die Fibu keine Buchung mehr auf das Konto ohne Adresse. Wenn Ihnen das nicht gelegen kommt, erfassen Sie einfach Ihre eigene Adresse bei denjenigen Buchungen, die mit keiner Ihren übrigen Adressen zu tun hat.

Die Einstellung erfolgt im Feld "Abgl.". Grundzipiell gibt es drei Möglichkeiten:

Ja, und was nun, plus oder minus? Wenn Sie in Eile sind, nehmen Sie plus und vergessen Sie das Ganze, es ist nur eine Stilfrage. In der Tabelle Buchungen gibt es ein Formelfeld namens "PostenBetragBetrachtung_c", das zeigt den Buchungsbetrag mit umgekehrtem Vorzeichen, wenn Sie ein beim Konto die Variante mit dem Minuszeichen gewählt haben. Dieses Feld wird in der Fibu aber nirgends angezeigt oder verwendet.

Vielleicht wollen Sie es aber brauchen, wenn Sie in den Adressen von Allzweckliste her eine Beziehungen zu den Buchungen erstellen, damit sie in den Adressen einem Portal zeigen können, was diese Person beispielsweise an Mitgliederbeiträgen bezahlt hat. Das ist ein Ertragskonto, was reinkommt geht ins Haben, und für jedes Buchhaltungsprogramm bedeutet das Minus.

Sie als doppelter Buchhalter verstehen das sofort, aber Ihr Chef versteht die Welt nicht mehr, wenn die Mitgliederbeiträge mit einem Minuszeichen beginnen. Sie haben nun einen Anspruch an die Fibu: bei gewissen Konten wollen Sie die Beträge mit umgekehrtem Vorzeichen. Und der ist schon eingelöst: Sie setzen das Feld "Abgl." bei den Mitgliederbeiträgen auf -2 statt 2, und statt des Betragfelds zeigt Ihr Portal das Feld "PostenBetragBetrachtung_c", und alles ist gut.

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Buchung mit Posten erfassen

Für die Erfassung von Buchungen mit Adressen ist das besonderes "ErfassungPosten" vorgesehen. Sie erreichen es mit dem Link "Posten" oben links im Register Arbeiten des Bahnhofs.

Die Erfassung von Buchungen mit Posten funktioniert gleich wie die normale Fibu-Erfassung, mit drei Abweichungen:

Abgleich

Beim Erfassen

Nehmen wir mal an, wir haben ein Konto "diverse Debitoren" in der Kontoverwaltung auf Postenabgleich gestellt und ein paar Sollbuchungen mit Adressen drauf. Nun kommt Geld zurück.

Flüssige Mittel an diverse Debitoren ist angesagt. Aber da müssen wir die Reihenfolge drehen: eine Postenbuchung sollte immer die Hauptbuchung sein.

Wir beginnen also mit dem Debitorenkonto. Den Betrag setzen Sie nun natürlich ins Haben (oder mit Minuszeichen ins Soll, das ist der Fibu egal), geben als nächstes die Adresse an und kommen mit einem weiteren Tab zum Feld "Abgleichen Mit".

Das Aufklappfeld präsentiert allenfalls vorhandene offene Posten, die Buchungen auf die gleiche Adresse und das gleiche Konto enthalten. Aus technischen Gründen kann das Aufklappfeld nichts als die Seriennummer des Postens zeigen. Sollten mehrere zur Auswahl stehen, probieren Sie sie einfach durch - sobald sie im Feld stehen, sehen Sie rechts davon den Text und vor allem den OP-Betrag dazu.
Alternativ können Sie natürlich in einem neuen Fenster zum Postenjournal wechseln und die richtige Nummer dort suchen, aber wenn so etwas häufiger nötig wäre, sollte man die Fibu umprogrammieren.

Die Sollbuchung auf die flüssigen Mittel muss nun als Gegenbuchung erfasst werden.

Bei der Verarbeitung wird die Buchung auf das Debitorenkonto dem gewählten offenen Posten zugeordnet, wodurch sich dessen Totalbetrag ändert. Geht der auf 0, änder das Skript den Stats des Postens von 1 (offen) auf 0 (geschlossen).

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Abgleich nach der Verarbeitung

Wir haben uns oben mit einem Posten beschäftigt, der mit -11'000 offen ist. Nehmen wir an, wir haben diese 11'000 bezahlt, aber bei der Buchung nur die Adresse angegeben und nicht auch die Nummer des bestehenden Postens. Die Fibu wusste darauf hin nichts besseres, als einen neuen Posten anzulegen. Im Postenjournal haben wir nun folgende Bescherung:

Layout JournalPosten mit zwei Posten statt einem

Statt eines geschlossenen haben wir zwei offene Posten. Wir führen nun zusammen, was zusammen gehört: Zeigen Sie mit der Maus auf die Schaltfläche "Fusion": sie erzählt Ihnen, dass Sie auf Klick den Posten löscht und die Buchungen einem anderen Posten anhängt. Technisch ist es egal, bei welchem dieser Doppelmoppel sie das tun, ich nähm den zweiten, das ist ja der, der nicht sein sollte.

Sie erhalten nun entweder eine Fehlermeldung - wenn keine Fusionskandidaten gefunden wurden - oder ein Fenster mit einem Portal derselben. Wählen Sie einen aus, und alles wird gut.

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Datenübernahme in eine neue Version

Alle Dateien

Im Layout "Global" der Datei Verwaltung.fp7 finden Sie im Register "Dateipflege" Skripts zur Übernahme der Daten aller 8 Dateien in eine neue Version. Sie können sich dabei aber von der hier unten beschriebenen Vorgehensweise inspirieren lassen:

Nur die Datei FibuVollFett.fp7

Wenn es sich aus irgendwelchen Gründen ergibt, dass Sie nur gerade von der Datei FibuVollfett.fp7 eine neue Version haben, können Sie die Schaltflächen im Register "NeueVersion" des Bahnhofs verwenden, die beschäftigen sich nur mit der Fibudatei selber. Die Übernahme der Daten in eine neue Version geht so:
  1. Lassen Sie die neue Version noch ruhen, machen Sie lieber wieder mal eine Datensicherung!
  2. Stellen Sie sicher, dass im Verzeichnis, in dem die bisherige Fibudatei liegt, ein Unterordner namens "alteDB" besteht.
  3. Klicken Sie nun auf die oberste Schaltfläche. Das Skript versucht, eine komprimierte Kopie der Datei mit der Endung _alt.fp7 in den oben erwähnten Ordner alteDB zu speichern. Wenn das nicht klappt, bekommen sie es zu hören.
  4. Prüfen Sie, ob die Datei tatsächlich erstellt wurde. Schliessen Sie dann die Datei und löschen Sie sie anschliessend. Die Daten stecken ja alle in der eben erstellten _alt-Datei (und natürlich in Ihrer Datensicherung, die Sie am Anfang gemacht haben).
  5. Legen Sie die neue Datei dorthin, wo die alte war, und öffnen Sie sie. Das geht mit dem Benutzernamen Akela und einem leeren Passwort. Wenn die alte Datei sich so nicht öffnen lässt, empfehle ich Ihnen, nun zuerst in der neuen Datei einen Benutzer mit Leitbedienerrechten zu erstellen, und zwar mit einem Kontonamen und einem Passwort, mit denen sich die alte Datei ebenfalls öffnen liess. Sonst werden Sie nämlich beim Import jeder Tabelle danach gefragt.
  6. Klicken Sie nun in der neuen Datei im Register "NeueVersion" des Bahnhofs auf die zweite Schaltfläche zum Import der bisherigen Daten aus der alten Datei. Wenn Sie den Dateinamen geändert haben, wird das Skript die alte Datei möglicherweise nicht erkennen und Sie bitten, ihm diese zu zeigen.
    Das Skript importiert die bisherigen Daten und stellt am Schluss die Seriennummern neu ein.
  7. Gehen Sie anschliessend zum Layout für die Einrichtung von Benutzerninnen. Alle Datensätze der alten Datei sollten da sein. Bloss: Das sind nur Datensätze - die Datei weiss noch nichts von den Zugängen, und die Passwörter sind alle futsch. Verwenden Sie bei jedem Benutzer die Schaltfläche "Nachführen", damit dieser Zugang neu eingerichtet wird. Sie werden dabei auch nach dem Passwort gefragt.
    Das Einrichten von Benutzerinnen in der vollfetten Fibu wirkt immer auf alle 8 Dateien.

Uebrige Schaltflächen

Die drei restlichen Schaltflächen im Register "NeueVersion" des Bahnhofs sind:

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